Was ist eine Beruhigungsmittelabhängigkeit?
Eine Beruhigungsmittelabhängigkeit entsteht durch die regelmäßige Einnahme angstlösender oder beruhigender Medikamente, die mit der Zeit nicht mehr abgesetzt werden können.
Was anfangs Entlastung in belastenden Phasen bringt, wird bei Dauereinnahme häufig selbst zur Belastung.
Welche Symptome treten bei einer Beruhigungsmittelabhängigkeit auf?
Anzeichen sind ein steigender Bedarf, Unruhe und Angst beim Absetzen, Schlafstörungen sowie das Gefühl, ohne das Mittel nicht mehr zur Ruhe zu kommen.
Welche Ursachen hat eine Beruhigungsmittelabhängigkeit?
Die fortgesetzte Einnahme führt zu körperlicher und seelischer Gewöhnung, sodass das Absetzen zunehmend schwerfällt.
Welche Prognose kann ich erwarten?
Mit ärztlich begleitetem Ausschleichen und Therapie der zugrunde liegenden Beschwerden ist die Prognose gut.
Welche Risikofaktoren gibt es bei einer Beruhigungsmittelabhängigkeit?
- längere Einnahmedauer
- bestehende Angst- und Schlafstörungen
- chronischer Stress
- fehlende ärztliche Begleitung
Welche Behandlungsmethoden gibt es bei einer Beruhigungsmittelabhängigkeit?
Der Entzug erfolgt als langsames, ärztlich überwachtes Ausschleichen, ergänzt durch die Behandlung der zugrunde liegenden Beschwerden wie Angst oder Schlafproblemen.
Welche Vorbeugungen können getroffen werden?
Beruhigungsmittel nur kurzfristig, niedrig dosiert und nach ärztlicher Anweisung einnehmen; bei anhaltenden Beschwerden die Ursachen behandeln statt dauerhaft dämpfen.
Fachärzte, Therapeuten, Spezialisten.
Psychiatrie & Psychotherapie
Fachärztliche Medizin
Regeneration & Longevity
Sucht & Entzug
Wie verläuft der typische Zeitablauf?
Die Gewöhnung entwickelt sich oft schleichend über Wochen bis Monate. Beim Absetzen kann sich ein Entzugssyndrom über längere Zeit hinziehen, weshalb langsam ausgeschlichen wird.
Welche Komplikationen können auftreten?
- Krampfanfälle bei abruptem Absetzen
- Konzentrations- und Gedächtnisstörungen
- erhöhte Sturzgefahr
- Wiederkehr und Verstärkung der ursprünglichen Beschwerden (Rebound)
Wie hilft die Clínica Es Castell bei einer Beruhigungsmittelabhängigkeit?
Die Clínica Es Castell auf Mallorca bietet einen sicheren, ärztlich begleiteten Entzug von Beruhigungsmitteln – diskret, ohne Warteliste und mit deutschsprachiger Betreuung. Mehr dazu im Bereich Sucht & Entzug.
Häufig gestellte Fragen
Welche Beruhigungsmittel machen abhängig?
Vor allem Benzodiazepine und verwandte Wirkstoffe; das Risiko steigt mit Dauer und Dosis.
Wie merkt man eine Abhängigkeit?
An Toleranz (es braucht mehr), dem Gefühl, ohne das Mittel nicht auszukommen, und Entzugserscheinungen beim Weglassen.
Wie wird sie behandelt?
Durch langsames, ärztlich begleitetes Ausschleichen und die Behandlung der ursprünglichen Beschwerden.
Finde mehr Informationen
- Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) – dhs.de
- IQWiG / gesundheitsinformation.de – gesundheitsinformation.de
- AWMF S3-Leitlinie „Medikamentenbezogene Störungen“ – awmf.org


