Was sind Migräne und Kopfschmerzen?
Migräne und Kopfschmerzen gehören zu den häufigsten neurologischen Beschwerden. Während Spannungskopfschmerzen meist dumpf und beidseitig sind, äußert sich Migräne typischerweise als anfallsartiger, oft einseitiger und pulsierender Schmerz, begleitet von weiteren Symptomen.
Viele Betroffene haben bereits mehrere Stellen aufgesucht und eine Diagnose erhalten – aber keine wirkliche Verbesserung. Dabei lassen sich auch chronische Verläufe heute gut behandeln.
Welche Symptome treten bei Migräne und Kopfschmerzen auf?
Typisch für Migräne und Kopfschmerzen sind:
- pochende oder drückende Kopfschmerzen
- Licht- und Geräuschempfindlichkeit
- Übelkeit und gelegentlich Erbrechen
- Konzentrationsprobleme
- bei Migräne mitunter eine vorausgehende Aura mit Seh- oder Empfindungsstörungen
Welche Ursachen haben Migräne und Kopfschmerzen?
Migräne beruht auf einer Überempfindlichkeit des Nervensystems. Ausgelöst werden Attacken häufig durch Stress, Schlafmangel, hormonelle Schwankungen, bestimmte Nahrungsmittel oder Wetterwechsel.
Welche Prognose kann ich erwarten?
Migräne ist nicht heilbar, aber gut behandelbar. Mit der richtigen Therapie lassen sich Häufigkeit und Schwere der Attacken oft deutlich senken.
Welche Risikofaktoren gibt es bei Migräne und Kopfschmerzen?
- familiäre Veranlagung
- chronischer Stress
- unregelmäßiger Schlaf
- hormonelle Faktoren
- individuelle Auslöser („Trigger“)
Welche Behandlungsmethoden gibt es bei Migräne und Kopfschmerzen?
Behandelt wird mit einer Kombination aus Akuttherapie für die Attacke und einer vorbeugenden Behandlung, ergänzt durch Stressmedizin und das Erkennen individueller Auslöser. So lassen sich Häufigkeit und Schwere der Attacken deutlich senken.
Welche Vorbeugungen können getroffen werden?
Vorbeugend wirken das Erkennen und Meiden von Auslösern, ein regelmäßiger Schlaf- und Essrhythmus und Stressabbau. Bei häufigen Attacken kann eine medikamentöse Vorbeugung sinnvoll sein.
Fachärzte, Therapeuten, Spezialisten.
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Wie verläuft der typische Zeitablauf?
Eine Migräneattacke dauert meist zwischen 4 und 72 Stunden. Migräne tritt in Attacken auf und kann von episodisch in chronisch übergehen.
Welche Komplikationen können auftreten?
Mögliche Komplikationen:
- Übergang in eine chronische Migräne
- Kopfschmerz durch zu häufige Einnahme von Schmerzmitteln (Medikamentenübergebrauch)
- starke Einschränkung im Alltag
Wie hilft die Clínica Es Castell bei Migräne und Kopfschmerzen?
Die Clínica Es Castell auf Mallorca bietet moderne Therapiekonzepte bei chronischer Migräne und Kopfschmerzen – ambulant oder stationär, kurzfristig und mit deutschsprachiger fachärztlicher Begleitung. Wir nehmen uns Zeit für das ganze Bild, statt nur die Attacke zu dämpfen.
Mehr dazu im Bereich Neurologie & Nervensystem; bei stressbedingten Auslösern beziehen wir Regeneration & Longevity ein.
Häufig gestellte Fragen
Was hilft gegen Migräne?
In der Attacke Ruhe, Reizabschirmung und – nach ärztlicher Absprache – geeignete Medikamente; vorbeugend das Meiden von Auslösern.
Wie lange dauert eine Migräne?
Eine Attacke dauert meist zwischen 4 und 72 Stunden.
Was ist der Unterschied zwischen Migräne und Spannungskopfschmerz?
Migräne ist meist einseitig, pulsierend und von Übelkeit oder Lichtempfindlichkeit begleitet; Spannungskopfschmerz ist eher dumpf und beidseitig.
Wann ist Kopfschmerz ein Notfall?
Bei plötzlich einsetzendem, stärkstem Kopfschmerz, Lähmungen, Sprach- oder Sehstörungen sofort den Notruf 112 wählen.
Finde mehr Informationen
- IQWiG / gesundheitsinformation.de – gesundheitsinformation.de
- Deutsche Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft – dmkg.de
- Deutsche Gesellschaft für Neurologie – dgn.org


